Teilzentralisierung des Einkaufs – Einheitliche Vergabeverfahren und klare Rollenverteilung schaffen Effizienz und Transparenz

Die Landeswasserversorgung (LW), eine der größten Fernwasserversorgungen Deutschlands, versorgt rund drei Millionen Menschen mit jährlich etwa 100 Millionen Kubikmetern Trinkwasser. Im Zuge einer 2020 entwickelten Strategie wurde unter anderem die Neustrukturierung des Einkaufs beschlossen.

Zuvor war der Einkauf dezentral organisiert, ohne zentrale Vergabestelle oder strategische Ausrichtung, was zu unterschiedlichen Qualitätsstandards und ineffizientem Wissensaustausch führte. Ziel der Neuausrichtung war eine wirtschaftlichere und krisenfestere Beschaffung. Dies wurde durch die Bündelung von Fachwissen, die Strukturierung des Lieferantenmanagements sowie die Optimierung von Prozessen erreicht, wodurch auch der Personalbedarf reduziert werden konnte.

 

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