Innovative Lösungen wirken auf den ersten Blick häufig teurer als etablierte Produkte. Eine Betrachtung der Lebenszykluskosten (LZK) ermöglicht jedoch eine realistische Einschätzung der Wirtschaftlichkeit über die gesamte Nutzungszeit hinweg – und schafft damit eine fundierte Entscheidungsgrundlage in Vergabeverfahren.
Trotzdem wird die Lebenszykluskostenbetrachtung bislang nur selten eingesetzt:
Mehr als 50 Prozent der öffentlichen Vergabestellen in Deutschland wenden LZK nach aktuellem Stand nur selten oder gar nicht an. Dies ergab eine Umfrage der Universität der Bundeswehr München im Auftrag des Kompetenzzentrums innovative Beschaffung (KOINNO). Häufig bestehen Unsicherheiten hinsichtlich Methode, Aufwand oder Zulässigkeit.
Dabei ist die Nutzung von Lebenszykluskosten als Zuschlagskriterium ausdrücklich nach § 59 VgV erlaubt.
Um den Einstieg zu erleichtern, steht nun ein neues Informationsangebot zur Verfügung, das die wichtigsten Inhalte kompakt und praxisnah aufbereitet:
Dort finden Sie übersichtlich zusammengefasst:
Das Tool bietet damit eine schnelle Orientierung und unterstützt dabei, Lebenszykluskosten künftig sicherer und einfacher in Vergabeverfahren zu integrieren.
Ergänzend können Sie bei der Berechnung der Lebenszykluskosten auf unser Auswahltool zur LZK-Berechnung zurückgreifen.
Dieses Auswahltool bietet dem Nutzer die Möglichkeit, gezielt nach Tools zu Lebenszykluskosten zu suchen, die eine oder mehrere dieser Dimension einbeziehen und warengruppenspezifisch nach bedarfsgerechten Tools zu suchen. Alle integrierten Tools sind direkt über einen Link abrufbar.
Hier geht es zum kostenlosen Download des Tool-Pickers
Sie möchten dem Kompetenzzentrum innovative Beschaffung Rückmeldungen aus der Praxis geben? Welche Erfahrungen haben Sie bereits mit Lebenszykluskosten gemacht?
Welche zusätzliche Unterstützung wäre hilfreich? Schreiben Sie an: info(at)koinno.de