
Der Startup-Beschaffungsindex 2026 gibt einen Überblick über die Vergabe öffentlicher Aufträge an Startups in Deutschland für die Jahre 2024 und 2025.
Herausforderungen der Datenbasis & Methodik
Für den diesjährigen Beschaffungsindex hat Staatup e.V. mit Unterstützung der Universität der Bundeswehr München die auf startupdetector.de gelisteten Start-ups (32.287 Unternehmen) den Vergabedaten des Datenservice Öffentlicher Einkauf gegenübergestellt, also einen Abgleich der Liste von Startups mit den Daten aus Bekanntmachungen vergebener Aufträge vorgenommen. Die Analyse umfasst Ober- und Unterschwellenvergaben, Daten zu den vergebenen Aufträgen sowie zu Verfahrensteilnahmen.
Auch beim diesjährigen Startup-Beschaffungsindex gibt es Unschärfen, die durch die Datenbasis bedingt sind. So gibt es z.B. Ungenauigkeiten in den Eintragungen der Auftragsvolumina und es ist nicht möglich, zu sagen, ob ein Startup in einem Vergabeverfahren einem anderen Startup oder einem etablierten Unternehmen unterlegen war.
Kernerkenntnisse des Startup-Beschaffungsindex 2026
Obwohl die Aussagekraft des Startup-Beschaffungsindex 2026 aufgrund seiner Datenbasis nur eingeschränkt bleibt, gibt es interessante Erkenntnisse über die Vergaben an Startups. Die meisten Aufträge an Startups wurden in den Branchen „Industrielle Erzeugnisse und Chemie“, „IT-Software“ sowie „Forschung und Entwicklung“ vergeben. Im Vergleich wurden die meisten Aufträge an Startups im Wettbewerblichen Dialog sowie bei Verhandlungsverfahren vergeben. Anhand der Datenbasis des Startup-Beschaffungsindex gewinnen Startups gemessen an den Teilnahmezahlen ähnlich viele Vergaben wie etablierte Unternehmen.
Hier finden Sie die vollständige Analyse des Startup-Beschaffungsindex 2026.